Mückenschutz Informationen

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Mücke am Ende
M. Großmann / pixelio.de

Mückenschutz

  1. Die Mücke
  2. Mückenschutz
  3. Mückenschutz in den Tropen
  4. Wirkstoff DEET
  5. Mückenschutzmittel im Test

Die Mücke

Mücken gehören wohl mit zu den unbeliebtesten Tieren im Insektenreich, nicht zuletzt wegen ihrem Fressverhalten, denn was sie am meisten begehren liegt einige Millimeter unter unserer Haut, das Blut. Sie stechen mit Ihrem Rüssel zu, bohren sich durch unsere Haut, saugen an unserem Blut und hinterlassen uns eine Reizung der Haut, die sehr unangenehm sein kann. Die Folge sind Juckreiz und eine Anschwellung der Haut an der betroffenen Stelle, welcher durch Mückenschutz verhindert werden kann. Es sind im übrigen nur die Weibchen, welche zustechen, die Männchen ernähren sich hingegen eher vegetarisch von Pflanzensaft. Die Weibchen stechen uns deshalb, weil sie das Blut für die Entwicklung ihrer Eier brauchen.

Was ebenfalls zu unserer Abneigung gegen die Mücke führt ist ihr Summen, welches uns Nachts nicht zur Ruhe kommen lässt, da wir es als sehr unangenehm empfinden, besonders wenn es direkt an unserem Ohr ist. Bei den meisten Menschen löst das einen ruckartigen Reflex aus, um die Mücke zu verscheuchen, ein körpereigener Mückenschutz sozusagen. Da wäre noch ein Detail über die Mücke, welches eine Abneigung hervor ruft, sie übertragen Krankheiten. Eine Mücke kann Millionen von Bakterien mit sich führen, welche bei dem Einstich dann in unser Blut gelangen.

In schlimmen Fällen kann dies mit einem Krankenhausaufenthalt enden, ebenso wie bei einer Mückenstichallergie. Diese allergische Reaktion ist ähnlich der Reaktion, die ein Mensch aufweist, wenn er von einer Wespe oder Biene gestochen wird und unter einer Bienenstichallergie leidet. Die Allergie kann dazu führen das bei einem Stich, beispielsweise an der Hand, die gesamte Hand für Stunden oder sogar Tage, begleitet von mittel bis starken schmerzen, stark anschwellt. Da wir uns dies alles lieber ersparen möchten, setzten wir schon seit langer Zeit auf Mückenschutz.

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Mückenschutz

Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten sich gegen Mücken zu schützen. Es wird dabei unterteilt zwischen Physikalischen und Chemischen Mitteln zum Mückenschutz. Zu den physikalisch wirkenden Mitteln gehören unter Anderem die Fliegenklatsche, der Insektenvernichter oder der Fliegenfänger. Es gibt auch spezielle Kleidung die vor Mücken und anderen Stechinsekten schützt sowie spezielle Schutzkleidung wie sie beispielsweise von Imkern getragen werden. Mücken fühlen sich zu dunkler Kleidung eher hingezogen, als zu heller. Ebenfalls soll das Klima ein Mittel sein, denn Mücken fliegen nicht von einem warmen Raum in einen kühleren Raum. Mückenschutz in chemischer Form ist bisher noch etwas dürftig, da viele nicht sehr Wirksam sind oder nicht lange anhalten. Einige Wirkstoffe konnten sich jedoch gegen die Mücken bewähren.

Mückenschutz in den Tropen

Fliegt man in den Urlaub, so sollte man sich gut vorbereiten in Sachen Mückenschutz, denn wie bereits erwähnt übertragen Mücken Bakterien und somit Krankheiten, welche mitunter tödlich sein können. Besonders in tropischen Gebieten ist dies sehr gefährlich, da Krankheiten wie Malaria, Gelb-Fieber oder Dengue-Fieber übertragen werden können. Der Mückenschutz sollte also dementsprechend effektiv sein, um sich auch effektiv zu schützen. Es wird empfohlen sich über die Krankheiten, welche im jeweiligen Gebiet vorherrschend sind, genau zu informieren und sich ggf. von seinem Arzt beraten zu lassen. Im folgenden einige Vorkehrungen, die Sie in jedem Fall treffen sollten. Sofern es möglich ist, sich beim Arzt auf jeden Fall impfen lassen. Entsprechende Mückenschutzmittel für den Tag erwerben und Fliegengitter und Moskitonetze für die Nacht. Bei den Fliegengittern und Moskitonetzen auf die richtige Maschengröße achten. Die Kleidung sollte lang und hell sein, da sich die Mücken, wie bereits im Abschnitt Mückenschutz erklärt, von dunkler Kleidung angezogen fühlen. Zusätzlich kann man seine Kleidung sowie auch die Fliegengitter und Moskitonetze imprägnieren lassen.

Wirkstoff DEET

DEET steht als Kurzbezeichnung für Diethyltoluamid und beschreibt einen Wirkstoff, welcher sich im Bereich des Mückenschutzes bzw. generellen Insektenschutzes als sehr Wirksam herausstellte. Wie dieser Wirkstoff funktioniert ist noch nicht vollständig im Detail geklärt, es soll jedoch feststehen das dieser Stoff als Duft von den Insekten wahrgenommen wird und in den Insekten eine Reaktion hervorruft, sodass sie dem Geruch fern bleiben, genaueres wird noch erforscht. Dieser Wirkstoff findet sich in vielen Mückenschutzmitteln wieder wie unter Anderem in Autan. Es ist relativ toxisch und aggressiv, für den Menschen aber weitgehend ungefährlich. DEET wurde auch von der amerikanischen Armee eingesetzt bei Einsätzen in beispielsweise Asiatischen Gebieten.

Mückenschutzmittel im Test

Stiftung Warentest hat die Mückenschutzmittel getestet und nicht viele konnten überzeugen. Gegen Hausmücken sind die meisten Mittel gut gewappnet, hier wird eine Wirksamkeit von mehreren, bei einigen bis zu acht, Stunden gegeben. In der Regel genug um einen erholsamen Schlaf zu gewährleisten. Bei anderen Mückenarten wie beispielsweise der Gelbsuchtmücke bleibt die Wirksamkeit dann eher dürftig, jedoch konnte sich auch hier ca. ein Drittel der Mückenschutzmittel durchsetzen. Es hat sich im Test herausgestellt, das ätherische Öle so gut wie unwirksam gegen die Plagegeister sind. Der Wirkstoff Icaridin hingegen bietet eine hohe Wirksamkeit. Die beste Wirksamkeit erzielten Mückenschutzmittel mit dem Wirkstoff Diethyltoluamid oder kurz DEET.